Nach monatelangen anteasern hat Bakkt nun die Veröffentlichung von zwei neuen Bitcoin-Anlageprodukten angekündigt: monatliche Optionen und mit Fiat bezahlte Bitcoin-Futures.


Bakkt expandiert und erweitert die Anzahl der angebotenen Bitcoin-Anlageprodukte.

Die Bitcoin-Börse, die von den gleichen Eigentümern der New Yorker Börse unterstützt wird, gab heute die Einführung von zwei neuen Produkten für ihre Kunden bekannt: bitcoin monthly options und bitcoin cash-settled futures.

Die monatlichen Optionen von Bitcoin basieren auf monatlichen Bitcoin-Futures-Kontrakten und existieren in einem vollständig regulierten Markt, der von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) entsprechend Bakkt reguliert. Die Optionen sollen den Anlegern das Trading und Hedging ermöglichen und ihnen zusätzliche Möglichkeiten zur Erzielung von Gewinnen bieten.

Die Cash Settled Futures von Bitcoin hingegen sind über ICE Futures Singapore erhältlich und bieten Investoren die Möglichkeit, in Bitcoin zu investieren und gleichzeitig in Cash statt in physischen Bitcoin-Verträge zu bezahlen. Die Idee ist es, institutionellen Akteuren, die wenig bis gar keine Krypto-Erfahrung haben, eine Möglichkeit zu geben, in digitale Assets wie Bitcoin zu investieren.

In einem Medium Post erklärte Bakkt: „Diese neuen Verträge stellen einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung dieser aufstrebenden Anlageklasse und unseres Bitcoin-Produktkatalogs dar…. Wir haben eine große Aufwärtsdynamik in das Jahr 2020 und eine spannende Produkt-Roadmap.“

Die Einführung der Cash Settled Bitcoin-Verträge von Bakkt kommt schneller als geplant, da Adam White, COO von Bakkt, letzten Monat darauf hinwies, dass das Produkt voraussichtlich erst 2020 erhältlich sein wird. Die Muttergesellschaft von Bakkt, die Intercontinental Exchange (ICE), befand sich jedoch Berichten zufolge in Gesprächen mit der Monetary Authority of Singapore (MAS), um den Start zu beschleunigen, und es scheint nun, als ob sich die Arbeit von ICE an dieser Stelle gelohnt hat.

Cash-Settled Bitcoin-Futures-Kontrakte gibt es in den Vereinigten Staaten seit zwei Jahren. Sie wurden erstmals im Dezember 2017 von der Chicago Mercantile Exchange (CME) Group eingeführt, konnten aber erst zu Beginn dieses Jahres ernsthafte Erfolge bei den Investoren erzielen. CME hat kürzlich angekündigt, im ersten Quartal 2020 Bitcoin-Optionen auf Basis dieser Verträge einzuführen.


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