Van Eck plant, einen Umweg zu nutzen, um die Ablehnung der SEC, ihren BitcoinETF zu genehmigen, zu umgehen.


Die Investmentfirmen Van Eck und SolidX, zwei Unternehmen, die hinter einem Bitcoin-ETF-Vorschlag stehen, der derzeit der SEC vorliegt, haben es aufgegeben, auf die SEC zu warten, um ihren Bitcoin-ETF zu genehmigen, und treiben nun eine alternative Lösung voran.

Van Eck und SolidX werden am Donnerstag mit dem Verkauf von Anteilen an einer limitierten Version eines Bitcoin-ETFs beginnen, der nur „qualifizierten institutionellen Investoren“ zur Verfügung steht, berichtet das Wall Street Journal.

Die Unternehmen sollen einen Umweg nutzen, der in einem Unterabschnitt des Securities Act von 1933 gefunden wurde, der als 17 CFR § 230.144A – Privater Weiterverkauf von Wertpapieren an Institutionen – bezeichnet wird. Diese Klausel erlaubt den Verkauf von privat platzierten Wertpapieren an qualifizierte institutionelle Käufer, ohne dass eine Registrierung oder Genehmigung durch die SEC erforderlich ist.

Während die Frist für eine SEC-Entscheidung über die Retail-Version des Van Eck SolidX Bitcoin Trust ETF erst am 18. Oktober fällig ist, hoffen Van Eck und SolidX mit dem Einsatz von 144A, die institutionelle Nachfrage nach einem solchen Produkt zu demonstrieren. Van Eck und SolidX sagten dem Journal, dass sie hoffen, dass diese limitierte Version beweisen wird, dass ein Bitcoin ETF funktionieren kann.

Das private Angebot wird es institutionellen Anlegern ermöglichen, ein Portfolio von Bitcoin aufzubauen, ohne die Verwahrung des Vermögens zu übernehmen und ohne das Risiko von Verlust oder Diebstahl, da der Treuhandfonds versichert ist.

Das Journal stellte fest, dass diese Ausnahmeregelung bisher nicht in dieser Weise in Anspruch genommen wurde, was darauf hindeutet, dass die beiden Unternehmen möglicherweise in unbekanntes Terrain vordringen. Die SEC hat noch nicht auf den Vorschlag reagiert.


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