Twitter und Square CEO Jack Dorsey hat vermutlich im Podcast „Tales from the Crypt“ vom 4. März zugegeben, dass er bis zu 10000 $ pro Woche für Bitcoin ausgibt. Auf dem Podcast sprach Dorsey darüber, wie er zum Experimentieren mit Bitcoin kam und welche Parallelen er zwischen Bitcoin und Twitter sieht.

„Stacking Sat Saturday“?

Im Gespräch über den Trend „Stacking Sat Saturday“, meinte Dorsey, er wäre bei Twitter darauf aufmerksam geworden. Er hätte in diesem Augenblick gerne dabei mitgemacht, jedoch hatte er zu diesem Zeitpunkt sein Limit bei CashApp leider schon überschritten.

„Stacking Sat Saturday“ ist ein Trend bei dem Nutzer jede Woche am Samstag BTC im Wert von $25 kaufen. Dies soll die steigende Akzeptanz von Kryptowährungen aufzeigen und unterstützen. Frei übersetzt: „Satoshi Sammel-Samstag“

Obwohl Dorsey nicht den genauen Betrag angegeben hat, beträgt das maximale wöchentliche Kauflimit für Bitcoin beim Mobile-Payment Anbieter Square’s CashApp 10.000 $. Er kommentierte weiter, dass er vielleicht nächste Woche am „Stacking Sat Saturday“ teilnehmen kann, da sich die Limits angeblich jede Woche ändern.

Bitcoin Enthusiast

Dorsey ist bekannt für seine Überzeugung, dass Bitcoin die natürliche Währung des Internets ist. Er sagte letzten Monat in einem Interview mit Joe Rogan, dass „Bitcoin etwas war, das im Internet geboren wurde, das im Internet entwickelt wurde, das im Internet getestet wurde… Es ist aus dem Internet…“.

Dorseys Kommentare zum Podcast bestätigten eine frühere Aussage, die er Mitte Mai letzten Jahres gemacht hatte, als er erklärte, dass virtuelle Währungen die Zukunft eines legitimen globalen Zahlungsmittels seien.

Im Februar enthüllte Dorsey, dass die einzige Kryptowährung, die er besitzt, Bitcoin ist. Auf die Frage nach den besonderen Merkmalen von Bitcoin, die Ihn am meisten reizen, wies der Bitcoin-Enthusiast erneut auf das Potenzial der Kryptowährung hin, eine globale Währung zu werden. Damit teilt er im Wesentlichen die Meinung von Elon Musk.

Am Rande

Vor kurzem erklärte Eugen Kaspersky, der CEO des Cybersicherheitsriesen Kaspersky, dass er glaubt, dass die Welt in Zukunft – „vielleicht in 100 Jahren“ – unter einer einzigen Regierung vereint sein wird, die wiederum eine einheitliche, digitale Währung haben wird. Kaspersky argumentierte jedoch, dass „Kryptowährungen eine großartige Idee sind, aber die Welt ist noch nicht bereit für sie“.